Liebe Freunde des Wolf-Ferrari Ensembles,

gegen Ende der Sommerferien möchten wir sie zu einer besonderen MoonMelody einladen

MoonMelody LXV
Freitag, 26.7.2019, 21.00 Uhr
Grunewaldkirche

Bismarckallee 28b | 14193 Berlin | S-Grunewald | Bus X10, M19, M29, 110, 186
MoviePiano -
Korngold: "Die tote Stadt"
Filmmusik für Klavier von Legrand, Tiersen, Yared, Glass u.a.
Instrumentale Arrangements aus E. W. Korngolds Oper "Die tote Stadt" für Streicher und Klavier

Justus Thorau, Klavier
Wolfram Thorau, Lili Thorau, Winnie Hanel, Melanie Plank, Violine; Everton Taborda, Viola; Lucas Ebert, Uwe Hirth-Schmidt, Violoncello, Lars Burger, Kontrabass.
Eintritt frei, Ausgangskollekte erbeten

Für die Juli-MoonMelody haben wir uns trotz des Ferientermins ein echtes Highlight vorgenommen und verbinden bekannte Filmmusiken aus neuerer Zeit für Klavier mit einem ambitionierten Experiment zu unserem diesjährigen Opernschwerpunkt: Musik aus Erich Wolfgang Korngolds "Die tote Stadt" in instrumentalen Bearbeitungen für Streicher und Klavier. Dazu konnten wir mit Justus Thorau einen Gast gewinnen, der seine Vielseitigkeit vor drei Jahren in einer MoonMelody mit UFA-Schlagern und Variationen über den Pachelbel Kanon unter Beweis gestellt hat. Diesmal wird er nicht nur die Filmmusiken am Bösendorfer Imperial zum Klingen bringen wird, sondern auch seine Erfahrung als Dirigent der Neuinszenierung Flyer MM LXVvon Korngolds Oper im Herbst 2018 am Saarländischen Staatstheater in Saarbrücken pianistisch in unsere Reise durch das Werk einfließen lassen. Langjährigen Besuchern unserer Konzerte sollte auch der Hinweis, dass Winnie Hanel einmal wieder geigend unseren Kreis bereichert, erfreuen. So haben wir für die sommerliche MoonMelody eine ungewöhnlich große Besetzung mit acht Streichern und Klavier zusammengestellt, die zwar der mit einem riesigen 80-Mann Orchester (inklusive Windmaschine, Glocken und Mandoline) zu spielenden Oper nicht wirklich gerecht wird, aber uns eine über Kammermusik hinausgehende Klangentfaltung ermöglicht. Korngolds komplexes, im Kern spätromantisches Meisterwerk wurde 1920 mit großem Erfolg uraufgeführt und weltweit gespielt, verschwand aber - auch durch das Verbot der Aufführung von Korngolds Werken durch die Nationalsozialisten - wieder von den Spielplänen. In den letzten Jahrzehnten erfreut sich die Oper wieder größerem Interesse und aktuell kann man von einem echten Revival sprechen (Liste der Aufführungen beim Verlag Schott). Wir sind sehr gespannt, wie sich die teils überwältigend schöne Musik in unserer kleinen Besetzung ohne Gesang anhören wird und spielen nicht nur die beiden Hits "Mariettas Lied" und "Tanzlied des Pierrot", sondern auch andere Ausschnitte aus dem durchkomponierten Werk. Neben den streicherlastigen, spätromantischen Klängen stehen neuere Filmmusiken für Klavier allein auf dem Programm. Ganz entgegen dem typischen Korngold-Sound der klassischen Filmscores aus den 30er und 40er Jahren haben in neuerer Zeit intime, teils minimalistische Klavierklänge das akustische Bild einiger Filme geprägt. Am bekanntesten geworden ist vermutlich Yann Tiersens Musk zum Film Amelie, die auch bei uns zu hören sein wird. Wir haben einige solcher Filmmusiken für die MoonMelody herausgesucht. Sie gehen von barocken Stilkopien (Gabriel Yared - Der englische Patient) bis zu jazzartigen Improvisationen (J. P. Kaczmarek - Finding Neverland) und sollen ein klangliches und poetisches  Gegengewicht zur Opernmusik geben. Wir freuen uns sehr auf diese hoffentlich  inspirierende MoonMelody mit vielen Mitwirkenden und hoffen auf große Resonanz!

Eine genauere Vorschau auf unsere nächsten Nachtmusiken und die geplanten Konzerte finden Sie rechts und unten. Ab August steht Franz Schubert ganz im Mittelpunkt. So werden wir eine instrumentale Winterreise mit von Jürgen Thormann gesprochenen Gedichten, das berühmte Schubert Streichquintett und Schubert in seinen eigenen Worten erleben, bis am 19. Oktober dann eine Lange Nacht unseren Schubert-Schwerpunkt abschließt. Im November dann zum Abschluss der Opern-Nachtmusiken noch ein großer Brocken mit Ausschnitten aus Wagners Ring und vergnüglichen Lesungen von Lutz Riedel. Dazwischen hat sich im September noch ein Kammerkonzert mit Musik von Ermanno Wolf-Ferrari eingeschlichen und ein musikalisch heißer Herbst wäre somit für uns gesichert!


Mit herzlichen Grüßen im Namen der Musiker
Wolfram Thorau, Lili Thorau und Niek van Oosterum


Unterstützen Sie unsere Werbung für dieses Konzert und senden Sie die Einladung oder die Links an Freunde und Interessenten weiter. Vielen Dank!

http://wolf-ferrari-ensemble.de/ErinnerungMoonMelodyLXV.html


Konzertvorschau

Samstag, 14.9.2019, 19.30 Uhr, Grunewaldkirche
Ermanno Wolf-Ferrari - Kammermusik
Moderiertes Konzert; Klaviertrio D-Dur, Streichquartett, Klavierstücke, Sätze aus Violinsonaten.
Wolf Ferrari Ensemble. Niek van Oosterum, Klavier; Wolfram Thorau, Violine/Moderation; Lili Thorau, Violine; Mirjam Beyer, Viola; Lucas Ebert, Violoncello.

Samstag, 19.10.2019, 18-24 Uhr, Grunewaldkirche
Schubert 222 - Lange Nacht
Kammermusik, Lieder, Fantasien, Orchestermusik, Nachtklänge
Niek van Oosterum, Klavier; Wolfram Thorau, Lili Thorau, NN, Violine; Yair Lantner, Viola; Lucas Ebert, Uwe Hirth-Schmidt, Lucas Ebert, Violoncello; Lars Burger, Kontrabass;
Jürgen Thormann, Rezitation.


20./21./22.12.2019, Kirchen in Berlin
Adventskonzerte

1.1.2020, 15 und 18 Uhr, Grunewaldkirche
Neujahrskonzert



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Justus Thorau (Foto: M.-L Manthei)
Justus Thorau (Foto: M.-L Manthei) 



MoonMelodies Vorschau
Termine ab August



30.8.2019, 21 Uhr Grunewaldkirche
MM LXVI: Schubert 222: Winterreise
Die Winterreise von Franz Schubert in instrumentaler Bearbeitung für Streichquartett und Klavier mit Lesungen der Gedichte von Wilhelm Müller
Jürgen Thormann, Rezitation.

Wolf Ferrari Ensemble. Niek van Oosterum, Klavier; Wolfram Thorau, Lili Thorau, Violine; Mirjam Beyer, Viola; Lucas Ebert, Violoncello.
Eintritt frei, Ausgangskollekte erbeten


20.9.2019, 21 Uhr Grunewaldkirche
MM LXVII: Schubert 222: Streicherkammermusik
Musik aus dem Streichquintett und anderen Kammermusikwerken von Franz Schubert
Wolf Ferrari Ensemble. Wolfram Thorau, Lili Thorau, Violine; Yair Lantner, Viola; Lucas Ebert, Uwe Hirth-Schmidt, Violoncello.
Eintritt frei, Ausgangskollekte erbeten


11.10 2019, 21 Uhr Grunewaldkirche
MM LXVIII: Schubert 222: Violine und Klavier – Aus Briefen und Notizen
Musik für Violine und Klavier und Lesungen aus Tagebuchnotizen und Briefen von Franz Schubert
Wolf Ferrari Ensemble. Niek van Oosterum, Klavier; Wolfram Thorau, Violine; Lesungen, NN
Eintritt frei, Ausgangskollekte erbeten


15.11.2019, 21 Uhr Grunewaldkirche

MM LXIX: Wagner: Souvenirs du „Ring"
Instrumentale Bearbeitungen aus dem „Ring des Nibelungen" von Richard Wagner. Amüsante Lesungen zu Wagners Tetralogie
Lutz Riedel, Rezitation.
Wolf Ferrari Ensemble. Martin Carl, NN. Klavier/Orgel; Wolfram Thorau, Lili Thorau, Violine; Mirjam Beyer, Viola; Uwe Hirth-Schmidt, Lucas Ebert, Violoncello, Lars Burger, Kontrabass.
Eintritt frei, Ausgangskollekte erbeten