Liebe Freunde des Wolf-Ferrari Ensembles,

Mitte Oktober setzen wir mit einer MoonMelody und der Langen Schubert-Nacht (s. u.) zum Endspurt unseres Schubert-Schwerpunktes an:

MoonMelody LXVIII
Freitag, 11.10.2019, 21.00 Uhr
Grunewaldkirche

Bismarckallee 28b | 14193 Berlin | S-Grunewald | Bus X10, M19, M29, 110, 186
Schubert 222: Violine und Klavier -
Lesungen aus Tagebuchnotizen und Briefen
Lutz Riedel - Lesungen
Niek van Oosterum - Klavier, Wolfram Thorau - Violine

Eintritt frei, Ausgangskollekte erbeten

Als Einstimmung auf unser großes Event am nächste Wochenende soll Schubert in der MoonMelody am Freitag einmal im eigenen Wortlaut zu hören sein. Lutz Riedel liest dazu aus den wenigen erhaltenen schriftlichen Tagebuchnotizen und Briefen Schuberts. Musikalisch flankieren wir Schuberts eigene Worte mit intimer Kammermusik für Violine und Klavier. Für diese Besetzung schrieb der Komponist vier Sonaten, ein Rondo und eine Flyer MM LXVIIIFantasie, daneben existieren etliche Bearbeitungen von Kammermusik und Liedern. Aus diesem Fundus haben wir einen bunten Strauß an kleineren Stücken zusammengestellt, in dem die typischen, meist in einem geraden Metrum gehaltenen Andante-Sätze überwiegen. Im Gegensatz zu langsamen Sätzen anderer Komponisten bevorzugte Schubert diesen Typus eines immer gehenden und fließenden, nicht wirklich langsamen Satzes als Modell für den kompositorischen Ruhepunkt vieler seine Instrumentalwerke. Daneben erklingen verarbeitete Lieder, die für Schubert selbst auch häufig Grundlage neuer Kompositionen waren, wie in der Fantasie C-Dur (Sei mit gegrüßt) und den Variationen "Trockne Blumen" D.802. So spiegelt sich Sprache als Grundlage der Melodienbildung der Lieder auch in Schuberts Instrumentalwerken wieder. Wir freuen uns auf ein Zusammenwachsen von Schubert Worten und seiner Musik zu einem abwechslungsreichen Reigen in der besonderen Atmosphäre der Nachtmusiken!
Die Vorbereitungen für die Lange Nacht am 19. Oktober laufen auch auf Hochtouren. Unten können Sie einen Überblick über das Programm mit vielen Highlights, darunter die Winterreise mit Jürgen Thormann  finden. Eine gesonderte EInladung verschicken wir nach der nächsten MoonMelody. Wenn alles so läuft wie geplant, können wir das Programm im letzten Teil, einer Nachtmusik, auch noch mit Liedern gesungen von dem großartigen jungen Bariton Jonas Böhm krönen. Wir sind allen Unterstützern, die unsere Werbematerial für dieses Großereignis weiterverbreiten sehr dankbar und nehmen auch gerne wie in den Vorjahren Spenden für das Buffet entgegen (Tel. 030-39102524 oder Mail an kontakt@wolf-ferrari-ensemble.de

Mit herzlichen Grüßen im Namen der Musiker
Wolfram Thorau, Lili Thorau und Niek van Oosterum

Unterstützen Sie unsere Werbung für dieses Konzert und senden Sie die Einladung oder die Links an Freunde und Interessenten weiter. Vielen Dank!

http://wolf-ferrari-ensemble.de/ErinnerungMoonMelodyLXVIII.html
https://www.facebook.com/events/603861840146272/
Flyer Lange Nacht Schubert 222

Samstag, 19.10.2019, 18-24 Uhr
Grunewaldkirche

Schubert 222 - Lange Nacht

Kammermusik, Winterreise, Fantasien, Orchestermusik, Nachtklänge

18:00 Uhr Kammermusik (aus Klaviertrios, Streichquintett, Klaviersonaten)
ca. 19:15 Uhr Winterreise für Sprecher, Streichquartett und Klavier (Sprecher Jürgen Thormann)
ca. 21:15 Uhr Salon Schubert - Wanderer-Fantasie, Virtuoses, Vergnügliches, Unvollendete
ca. 23:00 Uhr Nachtklänge bei Kerzenschein (Kammermusik, Lieder, Klavierstücke
Niek van Oosterum, YooSeon Lee, Klavier; Wolfram Thorau, Lili Thorau, Violine; Mirjam Beyer, Hayaka Komatsu, Viola; Lucas Ebert, Uwe Hirth-Schmidt, Lucas Ebert, Violoncello; Lars Burger, Kontrabass
Jürgen Thormann, Rezitation (Winterreise)
vsl. Jonas Böhm, Bariton (Nachtklänge)



Vorschau:
20./21./22.12.2019, Kirchen in Berlin
Adventskonzerte

1.1.2020, 15 und 18 Uhr, Grunewaldkirche
Neujahrskonzert


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Schubert Handschrift
Franz Schubert
Brief an die Gesellschaft der Musikfreunde Wien



MoonMelodies Vorschau
Termin November


15.11.2019, 21 Uhr Grunewaldkirche
MM LXIX: Wagner: Souvenirs du „Ring"
Instrumentale Bearbeitungen aus dem „Ring des Nibelungen" von Richard Wagner. Amüsante Lesungen zu Wagners Tetralogie
Lutz Riedel, Rezitation.
Wolf Ferrari Ensemble. Martin Carl, NN. Klavier/Orgel; Wolfram Thorau, Lili Thorau, Peter Krauthäuser, Danilo Ferreira, Violine; Mirjam Beyer, NN, Viola; Uwe Hirth-Schmidt, Lucas Ebert, Violoncello, Lars Burger, Kontrabass
Eintritt frei, Ausgangskollekte erbeten